Termine
Nachtkonzerte
Bereits zum Klassiker geworden sind unsere stillen, spätabendlichen, kleinbesetzten Schmuckstücke.
Veranstaltungsort
Ruprechtsplatz 1 1010 Wien Jeden Mittwoch im Juli um 22 Uhr (Konzertdauer ca. 1 Stunde) Kartenpreie 11 Euro Die Abendkassa öffnet um 21:30 Uhr. Kartenbestellungen unter 0699/11 16 62 75 oder alte-musik@aon.at Nachtkonzert am 10. Juli
"Monologos"
Dimitris Kountouras – Block- und Traversflöten Burag Tuzkaya – PerkussionWerke von G. de Machaut, G. da Firenze, J. van Eyck u.a.
Man findet die Flöten - Monodie in vielen verschiedenen Kulturen vom Abendland bis in die Tiefe Asiens: für Machaut’s flute und Van Eyck’s handfluit bis zum Ney - dem heiligen Sufi Instrument - und Sakuhashi - der Japanischen Flöte. Die Musik für Solo - Flöte ist oft mit einem meditativen und introvertierten Seelenzustand assoziiert. Tatsächlich entsteht so ein Dialog mit dem eigenen Ich.
Nachtkonzert am 17. JuliO Sternenäugelein – Musik und Poesie zur Nacht im 17. Jahrhundert
Sven Schwannberger – Tenor und ChitarroneMusik von J. Nauwach, J. Schein, G. Caccini u.a.
Texte von Andreas Gryphius, Martin Opitz u.a.
Die Nacht, in der alle ruhen, außer der liebenden Seele, die nicht anders kann als zu wachen und in den Sternen die Augen des oder der Geliebten zu sehen
Die Nacht als Feld der Schlacht im Kampf um Jerusalem, in dem die Sarazenin Clorinda dem Kreuzritter Tankred erliegt
Die Nacht, in der wir alle sterben... oder leben
Nachtkonzert am 24. JuliLa culla del Violoncello
Wolfgang Rieger – Violoncello; Christoph Radinger – CembaloWerke von D. Gabrielli, G. Jacchini, A. Vivaldi u.a.
Bologna, ausgehendes 17. Jahrhundert: „La Grassa“ (die Fette), wie die Stadt wegen ihres sinnenfrohen Reichtums genannt wird, beherbergt eine Reihe von Cellisten, die zum erstmals die solistischen Möglichkeiten ihres Instrumentes ausloten. Nur wenige Jahrzehnte benötigt das Instrument dann – inzwischen von einem gewissen Antonio Stradivari im nahen Cremona in seine endgültige Form gebracht - für seinen Siegeszug durch ganz Europa.
Nachtkonzert am 31. Juli„Wege zum jungen Bach“
Erich Traxler – CembaloWerke von M. Weckmann, G. Böhm, D. Buxtehude und J. S. Bach
In der nord- und mitteldeutschen Cembalotradition des 17. Jahrhunderts trafen Einflüsse aus Italien wie auch Frankreich auf die deutsch- niederländische Musikkultur. Diese spannende Mischung der Stile brachte den „Stylus fantasticus“ auf dem Cembalo heraus, eine äußerst expressive aber auch kunstvolle Gattung.
Der junge J. S. Bach brachte unter dem Einfluss der Vorgängergeneration Meisterwerke dieser Stilistik für das Tasteninstrument hervor, die den späteren Thomaskantor von einer ungewohnt ungestümen und frechen Seite zeigen, wenngleich auch der genial komplexe Kontrapunkt Bachs bereits in voller Blüte ausgeprägt ist.
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